Inhalt Ausgabe 1/13


Bilster Berg – in diesem Jahr geht es los!

 

Im vergangenen Jahr sah es noch so aus, als würde sich das Thema Bilster Berg zu einer „never ending story“ entwickeln können. Immer neue Hürden, die letztlich verhinderten, dass die Strecke in Betrieb gehen konnte. Manche Anbieter wie z.B. Speer sind deshalb 2012 schon recht früh wieder aus dem Projekt ausgestiegen, andere wie BD Racing hatten bis zuletzt gehofft, dass es im Spätsommer vielleicht doch noch mit ein oder zwei Events klappen sollte. Aber dies ist Schnee von gestern: Jetzt ist alles perfekt und die Strecke kann genutzt werden. Viele Hobbyracer warten nun mit Spannung darauf, dass die neue Saison endlich beginnt. Wir sprachen mit Matthias Staiger, beim Bilster Berg Drive Resort zuständig für Marketing und Kommunikation, was den Biker dort auf dem neuen Kurs so erwartet.

 

 

Die attraktivsten Classic-Rennen Europas

 

In diesem Jahr hat der belgische Veranstalter DG Sport erneut ein attraktives Programm auf die Beine gestellt, unter anderem die Neuauflagen der Bikers’ Classics und der 200 Miglia Imola Revival. Die Rennen finden jeweils vom 19. bis zu 21. April 2013 in Imola und vom 5. bis zum 7. Juli 2013 in Spa-Francorchamps statt. Beide Events versprechen schon heute extrem spannend zu werden, denn es sind die wohl attraktivsten Motorrad-Classic-Rennen in Europa, die den Fans in diesem Jahr geboten werden.

Das Moto Cinch Befestigungssystem – Aufzucht und Hege…

 

Dem geneigten CIRCUIT-Leser dürfte schon aus früheren Artikeln bekannt sein, dass ich zur Saison 2012 meine alte Suzi gegen eine BMW eintauschte. Dadurch ergaben sich auch so einige andere Änderungen bezüglich der Befestigung auf dem Hänger. Zum Glück erinnerte ich mich, dass im CIRCUIT-Redaktionskeller noch die Befestigungssysteme der amerikanischen Firma Moto Cinch lagen, die ich unbedingt mal für unser Magazin testen wollte. Bislang hatte die Zeit gefehlt – es gibt ja immer so viel für den Hobbyracer zu testen – doch jetzt war Eigenbedarf angesagt und die Zeit musste ich mir einfach nehmen!

 

Back to the roots – oder wie aus einer TRX ein echtes Sahneteilchen wird

 

Ich bin ein alter Mann. Das liegt in erster Linie gar nicht mal an der weit fortgeschrittenen Anzahl meiner Lebensjahre – 42 sind es noch – im Gegenteil, so rein physisch geht es mir eigentlich recht gut, wenn man bedenkt, dass in diesem Alter der eine oder andere schon den ersten Herzinfarkt hinter sich hat. Nein – ich denke eher an meine Einstellung zum Motorrad fahren. Back tot he roots eben – d.h.: Kein ABS und Anti-Hopping, sondern zurück in die späten 90er.

Jedermann-Supermoto mit Moto-action

 

Ein Sonntag im Dezember, sechs Uhr morgens. Der Wecker reißt mich unsanft aus dem Schlaf. So früh aus den Federn zu müssen ist schon im Sommer nicht gerade ein Traum, im Winter grenzt es an einen Albtraum. Es ist kalt draußen und es hat geschneit. Egal, jetzt gibt es kein Zurück, denn eine Stunde später stehen meine Kumpels Reißi und René vor der Tür und wir laden mein Biker-Equipement – Kombi, Helm, Handschuhe und Stiefel – in den Kofferraum und machen uns auf den Weg nach Schwabach. Dort wollen wir an einem Supermoto-Training vom Team Lothar Schauer im Kart Racing Center teilnehmen.